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Autos haben mich schon immer interessiert - und fasziniert. Als Kind der 50er Jahre bin ich mit den Autos groß geworden, die wir heute bestaunen und belächeln: mit dem Ford Buckel und Weltkugel Taunus, dem Opel Olympia und Kapitän, dem BMW 501 und der Isetta, dem 170er und 190er Mercedes und der Borgward Isabella.
Welch wunderschöne Modelle mit charakteristischen, unverwechselbaren Designs und Ausstattungen, die heute gar nicht mehr vorstellbar sind: Weißwandreifen, Speichenräder, Zweifarblackierungen, Reserverad auf dem Kofferraumdeckel, Blumenvase am Armaturenbrett. Dazu kamen noch die schönen, unerreichbaren Modelle aus den Autoquartetts: Ford Thunderbird, Lincoln, Chevrolet, Cadillac, Chrysler, de Soto, Studebaker, Facel Vega, Citroen DS, Mercedes 300 und wie sie alle hießen.
Meine Lieblingsmarke aber war Ford. Warum, weiß ich nicht. Es war eben so. Schon von klein an hatten die Kölner alle meine Sympathien erobert. Dabei mußte ich ausgerechnet mit einem Ford meine erste schlechte Automobilerfahrung machen. Ein Buckel Taunus, in dem meine Eltern und ich bei einem Sonntagsausflug unterwegs waren, gab seinen Geist auf und ließ uns schmählich im Stich.
Diese einmalige Panne hat mich jedoch nicht davon abgehalten, am 1. Juni 1973 bei Ford in Köln einen Job anzunehmen. Seitdem fahre ich pannenfrei!



